KONNAKOL.DE

Netzwerk Konnakol Deutschland
Rhythmus-Solfège Lehrformate

Unsere erfahrenen Dozent*innen aus karnatischer Tradition, zeitgenössischem Jazz und Neuer Musik vermitteln und erforschen komplexe rhythmische Solfège-Systeme in innovativen Lehrformaten. Konnakol bildet dabei den historischen und künstlerischen Ausgangspunkt unserer Arbeit.

Projekte 2026 / 27
Konnakol? Solfège?

Konnakol – bzw. das zugrunde liegende Solkattu Prinzip – ist ein System zur Vermittlung und Gestaltung komplexer rhythmischer Strukturen, das Stimme, Körper und musikalisches Denken unmittelbar miteinander verbindet. Dabei werden Silben zu hochdifferenzierten Phrasen kombiniert, welche die rhythmische Ebene codieren und in Relation zu abzählenden Finger-Gesten stehen, die die Zählzeiten der metrischen Ebene verkörpern.

Dies ermöglicht, Phänomene wie Polyrhythmik, ungerade Unterteilungen, zyklische Zeitorganisation oder metrische Transformationen nicht nur analytisch zu verstehen, sondern praktisch und verkörpert zu erfahren. Dadurch eignet es sich als „Rhythmus-Solfège Werkzeug“ für künstlerische Praxis, Lehre und Forschung in unterschiedlichsten musikalischen Kontexten.

Die Wurzeln dieser Methode liegen in der südindischen karnatischen Musiktradition, aus der Konnakol als sprachähnliche, eigenständige vokale Rhythmuskunst hervorgegangen ist und innerhalb dieses kulturellen Rahmens auf wohldefinierten traditionellen Strukturen und Grammatiken basiert.

Unser Dozent*innen-Netzwerk versteht sich als Plattform für Austausch, Konzeption innovativer Workshop-Formate und gemeinsame Forschung. Einerseits widmet es sich der Vermittlung der karnatischen Rhythmustradition, andererseits erforscht es weitere Potenziale im Dialog mit zeitgenössischer Komposition, Musiktechnologie und wissenschaftlicher Forschung.





Tradition

Strukturen und Formen aus der südindisch-karnatischen Tradition, …

Konnakol.de Dozent Anushaant N. Wijayan: Workshop an der TCFA Academy Essen
Jazz Rhythm

Groove Konzepte, Odd-Metre, Polyrhythmen, Repertoire rhythmischer Zellen, Metrische Modulation, …

Neue Musik Labor

Das Tupletmachine™ Lab ist ein künstlerisches Labor für Rhythmusforschung und produziert zeitgenössische Live-Musik, experimentelle Workshops sowie Software

Bezüglich Lehrformat-Anfragen (Workshops, Seminare, Einzelunterricht) kontaktieren Sie hier bitte direkt die jeweiligen Dozent*innen. Wir arbeiten sowohl einzeln als auch gemeinsam in speziell konzipierten Formaten – vorzugsweise innerhalb NRWs, darüber hinaus aber auch deutschlandweit sowie online:



Referenzen (2018 – 2026)

Folkwang Universität der Künste, Essen – Musikhochschule Mannheim – Deutsch-Amerikanisches Institut Tübingen – Landesmusikakademie Heek – Kunsthaus Essen – Musikakademie Rheinsberg – …

★★★★★

„Großartig! Es war sehr inspirierend und
lehrreich. Kann ich nur jedem Menschen 
empfehlen!”

Boris Bell
Komponist, Schlagzeuger
Neue Musik, Jazz

weitere Erfahrungsberichte …

★★★★★

„Wir waren begeistert!”

Robert Hurasky
Direktor Folkwang-Musikschule
Essen

★★★★★

“Ein seltenes, nachhaltiges Projekt. Super!”

Masilamany Wijayakulasingam
Radio-Manager & Zeitungs-Herausgeber
Initiator: TCFA Academy & TKWE Essen e.V.

★★★★★

Ein achtsames Arbeiten an gelebter 
 Verständigung und Vernetzung”

Mira Keßler
Medienwissenschaftlerin
Engagement in Arbeitsgruppen zu Rassismus
und Postkolonialismus


Anushaant Nayinai Wijayan, Johannes Winkler, Matthias Akeo Nowak, Nagushaanth Nayinai Wijayan, Laurent Peckels, Shivani Schürfeld – sowie weitere Mitwirkende …

Wir geben Workshops an Musikhochschulen und Akademien, Musikschulen, weiterführenden Bildungseinrichtungen, Grundschulen sowie auf Kongressen und Symposien. Dabei arbeiten wir sowohl einzeln mit unseren jeweiligen Schwerpunkten als auch gemeinsam in speziell konzipierten Formaten – vorzugsweise innerhalb NRWs, darüber hinaus auch deutschlandweit sowie online. Seit 2018 ergänzen sich unsere Kompetenzen in pädagogischen und künstlerischen Kontexten:

2023 startete der Konnakol.de Dozent Johannes Winkler das Tupletmachine™ Labor für hyperkulturelle Rhythmus-Forschung. Die dort versammelten Konzepte und Kompositionen nutzen wir in speziellen Workshop-Formaten:

… sowie mit Unterstützung der Web-App „kmetronome: